In enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern und Projektgruppen, der Elektronik und Softwareabteilung und auch der Luft- und Raumfahrtindustrie werden seit über 40 Jahren komplexe, boden- und weltraumgestützte Instrumente für die experimentelle Astrophysik entwickelt, konstruiert, zum großen Teil gefertigt, getestet und in Betrieb genommen.
Ansprechpartner: J. Schubert
Hier wird die mechanische und thermische Auslegung von astronomischen Instrumenten vor dem Bau berechnet. Oft kann der Betrieb eines Instruments vor dem Bau im Rechner simuliert werden.
Ansprechpartner: S. Czempiel
In der feinmechanischen Werkstatt, an die das Kunststofflabor, die Schlosserei und die Schreinerei angeschlossen sind, werden an konventionellen und CNC-Maschinen anspruchsvolle Einzelteile gefertigt.
CAD/CAM-Umsetzungsprogramme ermöglichen hier eine Fünfachs-Semultanbearbeitung komplexer Werkstücke auf unseren modernen Bearbeitungszentren.
Ein weiterer Aufgabenbereich der mechanischen Werkstatt und des Kunststofflabors ist die Montage und Integration der wissenschaftlichen Geräte am Institut, sowie bei externen Partnern.
Ansprechpartner: R. Mayr
In unserer Ausbildungswerkstatt werden Industriemechanikerinnen / Industriemechaniker, mit späterem Einsatzgebiet Feingerätebau sehr erfolgreich ausgebildet. Die Auszubildenden kommen neben der Lehrwerkstatt auch in der Feinmechanischen Werkstatt, im Kunststofflabor und im Reinraum zum Einsatz.
Wir bieten auch Plätze zur Durchführung von Schülerpraktika und Praktika für Studenten an.
Ansprechpartner: K. Dittrich
Im Testlabor des Instituts können die im Haus entwickelten und gefertigten Teile, Baugruppen, Experimente, Spektrometer, Teleskope etc. auf Vibration, thermische Belastungen und unter Thermal-Vakuumbedingungen getestet werden.
Dabei sollen die in der Realität auftretenden Belastungen, wie z.B. während eines Raketenstarts, während des Betriebs im Orbit, beim Einsatz an einem erdgebundenen Teleskop, oder beim Transport simuliert werden.
Die Prüflinge befinden sich während der Tests unter bestmöglicher Kontrolle durch entsprechende Sensorik, Regel- bzw. Datenerfassungssysteme und Safety - Einrichtungen an den Testanlagen.