Weltraum- plasmaphysik
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Meilensteine
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Double Star -Ost trifft West im erdnahen Weltraum
Seit dem Doppelstart im Juli und August 2000 umkreisen die 4 Cluster
Satelliten die Erde und liefern detaillierte Informationen über die
3-dimensionale Struktur der Magnetosphäre und der Wechselwirkung mit
dem solaren Wind.
Double Star wird mit weiteren 2 Satelliten im Rahmen einer Zusammenarbeit
zwischen ESA und der chinesischen Weltraumagentur (CNSA) die
Möglichkeiten der Cluster Flotte noch weiter verbessern.
Das Double Star Programm besteht aus 2 Satelliten. Der erste Satellit
wurde am 29.12.2003 in eine Äquatoriale (570 x 78970 km), der 2.
Satellit am 25. Juli 2004 in eine polare (690 x 38230 km) Umlaufbahn
gebracht. Beide Satelliten sind mit Experimenten von europäischen
und chinesischen Instituten bestückt. Bei Double Star #1 (TC-1)
sind dies zum größten Teil Ersatzexperimente der Cluster
Mission. Diese nun 6 Satelliten der Flotte aus Cluster und Double Star
werden es ermöglichen, Daten die gleichzeitig in verschieden
Regionen der Magnetosphäre gewonnen werden, zu untersuchen. Das
lässt neue Einsichten, insbesondere in den Mechanismus magnetischer
Stürme und die Entstehung der Aurora erwarten.
ESA Seiten zu Cluster
(in englischer Sprache)
ESA Seiten zu Double Star
(in englischer Sprache)
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Künstlerische Darstellung der
Double Star Satelliten in der
Erdumlaufbahn
Bild: ESA

Erdumlaufbahnen von Double Star und Cluster
im August 2004
Bild: ESA
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(November 2004)
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Neue Ergebnisse vom 8. Cluster Workshop
Auf dem letzten Cluster Workshop (29.9.-1.10.04) an der University
of New Hampshire, Durham, USA, wurden bei großer internationaler
Beteiligung von 130 Wissenschaftlern die neuesten Ergebnisse der
Cluster Mission, sowie die Zielsetzung für die nächsten Jahre,
diskutiert.
Cluster ist eine Mission mit 4 Satelliten, mit je 11 identischen
Experimenten zur Erforschung der Magnetosphäre der Erde und des
Plasmas im erdnahen Weltraum. Cluster wurde im Sommer 2000 gestartet
und ermöglicht erstmals 3-dimensionale Messungen der
Magnetosphäre der Erde und wichtiger Regionen im erdnahen Weltraum.
Wegen des bisher großen Erfolgs der Mission wird eine
Verlängerung bis zunächst Ende 2007 erwogen.
ESA Mitteilung (in englischer Sprache)
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Bild: ESA
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(Oktober 2004)
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Das Rätsel der Aurora - Neue Ergebnisse von CLUSTER
Durch Beobachtungen mit den vier Cluster Satelliten der ESA ist ein
Durchbruch im Verständnis des Ursprungs eines besonders
rätselhaften Typs der Aurora gelungen.
ESA Pressemitteilung 31/2003
(in englischer Sprache)
mehr (in englischer Sprache)
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Bild: ESA
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(Mai 2003)
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Sonne - Erde Wechselwirkung:
Eine Verbindung zwischen Klima und Aktivität der Sonne
Unser Klima auf der Erde zeigt im Laufe von Jahrhunderten und
Jahrtausenden eine merkliche Veränderlichkeit. So erlebte unser
Planet zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert die sog. mittelalterliche
Warmzeit. Während dieser Zeit war die durchschnittliche Temperatur
auf der Erde etwa 1°C höher. Da Daten aus Baumring-Analysen
zeigen, daß dies nicht an einem natürlich erhöhten
Kohlendioxyd-Gehalt der Atmosphäre lag, bleibt als eine
mögliche Ursache die veränderte Einstrahlung der Sonne.
mehr (in englischer Sprache)
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Bild: ESA
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(August 20002)
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Equator-S und Geotail finden lange vermuteten Plasmaprozess
Magnetische Rekonnektion (magnetischer "Kurzschluß") ist ein
Prozess, der magnetische Energie in kinetische Energie von Plasmastrahlen
verwandelt. Dieser Prozess ermöglicht auch die Verbindung von einem
kosmischen Plasmabereich zu einem anderen (z.B. am Übergang von einem
Sonnenwind ("Sternenwind") oder einer Akkretionsscheibe in das Magnetfeld
eines Nachbarsterns). Solch eine Situation liegt in Falle der
Wechselwirkung des Sonnenwindes mit dem Erdmagnetfeld vor. Die
Rekonnektion der beiden Magnetfelder erlaubt nicht nur das Eindringen
von Sonnenwindplasma in das Erdmagnetfeld, sondern pumpt durch die
weite Ausdehnung in den Erdmagnetfeldschweif auch Energie in das
System der Erde. Dadurch entstehen Magnetstürme, Auroren, die
Strahlungsgürtel und deren Veränderlichkeit - kurz: das
Weltraumwetter.
Pressemitteilung (in englischer Sprache)
T.D. Phan et al, Nature 404, 848-850
(2000)
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Bild: MPE
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(April 2000)
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Letzte Änderung: 2010-06-18 durch
H. Steinle
Ansprechpartner:
B. Klecker
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